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Thema Geschlechtergleichberechtigung

Nach wie vor ist Teilzeit immer noch eine weibliche Domäne. Unterschiedliche Strukturen, wie zum Beispiel das geltende Ehegattensplitting fördern das alte Rollenmodell, in dem der Ehemann Vollzeit arbeitet und die Ehefrau bestenfalls dazu verdient. Die Versorgung des gemeinsamen Haushaltes sowie der Familie bleibt somit vornehmlich Frauensache. Männer die dennoch in die Rolle des Hausmanns wechseln werden zudem auch weiterhin von ihren Geschlechtsgenossen eher belächelt.

Ein wichtiges Thema was ebenso mit hinein spielt ist die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Hierzu gehören unter anderem auch die Fragen nach Möglichkeiten der Kinderbetreuung und der flexiblen Arbeitszeitgestaltung.

Aber auch bei gleicher Beschäftigungsart bleibt eine Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern bestehen. Tatsache ist, dass der Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen in Deutschland zum Teil immer noch eklatant ist. So verdienen Frauen laut Statistik etwa 22% weniger als Männer, trotz gleicher Qualifikation. Der Wert liegt damit über dem EU- Durchschnitt von 15%.

Auch beim Zugang von Führungspositionen stehen Frauen in größeren Betrieben immer noch hinten an. Der Anteil der Frauen in Deutschland die eine Managementposition belegen liegt mit etwas mehr als 25%, unter dem europäischen Durchschnitt von 30%.

Im sozialen Dialog werden zudem ?männliche? und ?weibliche? Fähigkeiten, Lebensentwürfe, etc. unterschiedlich bewertet. Dies führt dazu, dass bestimmte typisch weibliche Tätigkeiten, wie beispielsweise die Pflege, eine geringere soziale sowie finanzielle Anerkennung, als die Bereiche in denen vornehmlich Männer tätig sind, finden.

Insofern ist die Geschlechtergleichberechtigung ein gesellschaftliches Querschnittsthema im Projekt der Guten Arbeit. Weitere Informationen finden Sie hier.