Zurück in Dortmund

Tagebucheintrag 15. Dezember 2006

 

Bei meinem letzten Eintrag geht es hauptsächlich um die Bundestagsarbeit in Berlin und die Große Koalition. Mein Wahlkreis war bei allen Veränderungen meine große Stütze in diesem Jahr. Trotz der Mehrarbeit und Umstellungen in Berlin habe ich versucht, meinen Wahlkreis nicht zu vernachlässigen. Ich glaube, dass ich durch einige gute Veranstaltungen und Aktionen mich auch intensiv um meinen Wahlkreis gekümmert habe. Vor allem im zweiten Halbjahr habe ich mit der großen Unterstützung meines Büros noch einmal „Gas“ gegeben. Auch wenn dies kein Rechenschaftsbericht ist, möchte ich zumindest einige Dinge hier auflisten: Das Projekt „Green Goal“ - welches ich geleitet habe und in dem es darum ging, in Dortmund für eine klimafreundliche WM zu sorgen - ist erfolgreich zu Ende gegangen. Ich habe mich sehr intensiv bei der Auseinandersetzung um die schlechte Ausbildungssituation in die Debatte vor Ort eingebracht. Seit dem Frühjahr leite ich gemeinsam mit meinem Parteikollegen Andreas Bach die Dortmunder SPD zur „Zukunft der Arbeit“. Das Thema Arbeit gehört neben der Energiepolitik zu meinen Hauptschwerpunkten. Die Arbeitsgruppe ist gut angelaufen und hat schon einige interessante Veranstaltungen durchgeführt. Des Weiteren habe ich im Oktober mit dem Staatssekretär des Umweltministeriums Michael Müller über die Folgen des Klimawandels und die Möglichkeiten einer energiepolitischen Wende diskutiert. Mit über 60 Teilnehmern eine gut besuchte Veranstaltung. Zum gleichen Thema habe ich in Kooperation mit dem Kino Cinestar den Film „Die unbequeme Wahrheit“ mit Al Gore in einer Sondervorstellung gezeigt und dann mit den Besuchern über den Klimawandel diskutiert. Gemeinsam mit meiner Kollegin Ulla Burchardt habe ich zwei Veranstaltungen zur Gesundheitspolitik durchgeführt. Dann habe ich die Dortmunder Initiative „Lesen“ ins Leben gerufen. Hier geht es darum, junge Menschen wieder für das Lesen zu begeistern. Viele Dortmunder Prominente sind dem Aufruf gefolgt. Die „Vorleser“ gehen jetzt in der Adventszeit zum Beispiel in Dortmunder Schulklassen und lesen ihre Lieblingsgeschichten vor. Nächstes Jahr werden wir dieses erfolgreiche Projekt weiterführen. Dazu kommen natürlich viele weitere Termine in meiner Partei, bei Verbänden, Vereinen, Bürgersprechstunden, eine Vernissage, zwei Lesungen, über 80 Pressemitteilungen und, und, und.

 

Letztendlich müssen sich meine Mitarbeiter und ich noch durch den Wust an Anfragen und Zuschriften, die wir bekommen haben, kämpfen. So viele Briefe und Emails haben wir in so kurzer Zeit noch nie erhalten. Allein zur Gesundheitspolitik habe ich mehr als 500 Zuschriften bekommen. Diese alle individuell zu beantworten, war für uns schlicht nicht möglich. Ich hoffe, dass wir es noch schaffen, dass jeder eine Antwort erhält. Alle meine Mitarbeiter haben schon einen Berg an Überstunden, von meinen Wochenarbeitzeiten brauchen wir gar nicht reden. Deshalb freuen wir uns alle auf die Weihnachtzeit und einige ruhige Tage. Genau die wünsche ich auch allen Lesern dieses Tagebucheintrages.