Dem Sommer entgegen

Tagebucheintrag 7. Juli 2007

 

Die letzte Sitzungswoche liegt hinter mir und so langsam kann ich mich auf den Sommer einstellen. Doch statt der gleißenden Sonnenstrahlen klatschen Regengüsse gegen die Zugfenster. Schon erheben sich wieder Stimmen, das mit dem Klimawandel ist ja doch nicht so schlimm. Sie schauen allerdings nicht genau hin. Denn auch mit zunehmender Erderwärmung wird es immer kühlere Perioden geben und entscheidend für den Klimawandel ist die globale Wetterentwicklung. Hier gibt es statt Entwarnung leider immer neue Negativrekorde. So kündet das erste Halbjahr 2007 global an, wieder eines der heißesten Jahre überhaupt zu werden. Trotz des schlechten Wetters, macht Deutschland keine Ausnahme, weil vor allem die Wintermonate und der heiße April deutlich über dem Durchschnitt landen.  Auch in 30 Jahren wird es bei uns vermutlich noch „typische“ wechselhafte Sommer geben, aber durchschnittlich sind sie dann so heiß wie der Rekordsommer 2003.

 

Trotz allem Engagement gegen den Klimawandel würde ich ungern auch die nächsten Wochen hauptsächlich mit Regen verbringen. Naja, noch ist meine Sommerpause nicht gekommen. In Berlin ist zwar vorläufig Schluss und meinen Schreibtisch habe ich auch noch aufgeräumt, aber zu Hause wartet einige liegengebliebene Arbeit. Die kommende Woche ist noch sehr voll. Danach werde ich hoffentlich einen Gang runterschalten und mich etwas stärker in die inhaltliche Arbeit vertiefen können. Lesen, schreiben, Dinge durchdenken, all das, was während der Sitzungszeit immer zu kurz kommt. Als Krönung geht es dann Ende Juli in den Urlaub. Spätestens dann schiebt sich hoffentlich auch die Sonne wieder häufiger an den noch trostlosen Himmel.