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Rechtsradikalismus

Rechtsradikalismus ist leider nach wie vor gegenwärtig. Besonders in den neuen Bundesländern droht eine starke Ausweitung der Neonazi-Szene. Mittlerweile handelt es sich aber nicht mehr um ein paar Springerstiefel-tragende Kurzgeschorene, sondern immer häufiger um Menschen, die aus der Mitte unserer Gesellschaft kommen. Die Taktik der Rechten, sich immer stärker in Alltagsbelangen zu engagieren, zeigt Wirkung. Viele erkennen nicht mehr den Wolf im Schafspelz. Vor allem das vermehrte Ansprechen von Jugendlichen und sogar Kindern vor Schulen oder bei Veranstaltungen und Konzerten ist gefährlich und erschreckend.

Umfragen kommen zu dem erschütternden Ergebnis, dass sich rechtsextremes Gedankengut immer stärker in unserer Gesellschaft ausbreitet. Rechtsradikalismus ist nicht ein Thema, das gelegentlich in den Medien (z. B. nach rechten Wahlerfolgen oder extremen Übergriffen) hoch kocht und ansonsten vernachlässigt werden kann, sondern ein Dauerproblem, vor dem wir nicht die Augen verschließen dürfen und das unserer ständigen Aufmerksamkeit und eines dauerhaften Engagements bedarf.

Die SPD nimmt die Auseinandersetzung an und setzt sich stark gegen Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft ein.

Im Februar 2008 nahm Niels Annen, Abgeordneter der SPD Fraktion, in einer Rede im deutschen Bundestag Stellung zum Thema Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus und setzt sich auch für die Weiterführung zivilgesellschaftlicher Programme gegen Rechtsextremismus ein.

 


Rede des Abgeordneten Niels Annen am 22.08.2008 im deutschen Bundestag:

http://www.nielsannen.de/cms/front_content.php?idcat=102&idart=450

 

Empfohlen sei besonders die Broschüre "Für eine starke Demokratie - Wirksam handeln gegen rechts! Handlungs- und Aktionsstrategien ? Analysen?

 

Neonazis zeigen heute deutlich weniger Scheu sich als "Nationale Sozialisten" also Nationalsozialisten zu bezeichnen. Immer häufiger versuchen sie sich bei sozialen Belangen zu engagieren, um damit zu suggerieren, dass nur sie sich für die eigentlichen Interessen der "kleinen Leute" einsetzen. Dabei benutzen die Rechten die soziale Frage nur als Köder zur Verbreitung ihrer völkischen und rassistischen Weltanschauung. Diese perfide Entwicklung dokumentiert die DGB-Broschüre "Trittbrettfahrer der sozialen Frage - Sozialdemagogie von NPD und Neonazis".

 

Hinter der Fassade von sozialem Engagement und bürgerlichem Auftreten versteckt sich bei den Rechtsextremen allerdings nach wie vor eine Ideologie von Hass und Menschenverachtung. In der Broschüre "Wölfe ohne Schafspelz" dokumentiert die SPD, wie die Neonazis reden und was sie meinen, wenn sie keine Kreide gefressen haben.

 

Die Zeiten, in denen Rechtsextremisten an ihren Glatzen und Springerstiefeln zu erkennen waren, gehören der Vergangenheit an. Tarnen und Täuschen gehören zum Alltag der Verfassungsfeinde. Wer den Rechtsextremen entgegenwirken will, muss über ihre Erscheinungsformen Bescheid wissen. Die Broschüre "Versteckspiel" gibt einen Überblick über Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und extrem rechten Gruppen.

 

Link zur Internet-Plattform "Mut gegen rechte Gewalt":

www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

 

Link zur Themen-Seite "Rechtsextremismus" der Bundeszentrale für politische Bildung:

http://www.bpb.de/themen/R2IRZM,0,0,Rechtsextremismus.html

 

Link zum Informationsdienst über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe der rechten Szene "Blick nach rechts (bnr)":

www.bnr.de

 

Link zu "Gesicht Zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V.":

http://www.gesichtzeigen.de/