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Wahlkreis

Wahlkreis- und Bürgerarbeit

Die Arbeit im Wahlkreis ist vielfältig. Dazu gehören Informationstreffen, Diskussionen mit Verbänden, Vereinen, Unternehmen, Initiativen und vor allem Bürgerinnen und Bürgern. Seien es Fragen zum Elterngeld oder den Reformen im Gesundheitswesen - oft stellen die Bürgerinnen und Bürger die Frage, welche Auswirkungen bestimmte Gesetze haben werden. Vieles von dem, was in den Medien präsentiert wird, kann durch Gespräche ins richtige Licht gerückt werden. Jede sitzungsfreie Woche stehen solche Termine an. Viele Gespräche habe ich so bereits absolviert. Auf diese Weise habe ich viele Einblicke gewinnen können, die für meine Arbeit in Berlin sehr wichtig sind und weiterhin wichtig sein werden.

Marco Bülow vor dem Dortmunder Rathaus.

Für mich ist es wichtig, die Auswirkungen der Bundespolitik auf die Kommune darzustellen, d. h. aufzuzeigen, welches Gesetz welche Wirkung auf die Dortmunder Bürger oder die Stadt haben könnte. Auch geht es für mich darum, konkreten Anfragen oder Anliegen der Menschen in meinem Wahlkreis nachzugehen und Anfragen zu beantworten. Es gibt kaum ein Themengebiet, das davon ausgenommen ist. Eine Begrenzung findet nur durch die Zuständigkeit statt. Also ein Thema, welches auf Landes- oder Kommunalebene entschieden wird, sollte auch von den dort gewählten Abgeordneten behandelt werden. Die jeweiligen Kontakte werden von meinem Bürgerbüro gerne vermittelt. 

Mein Wahlkreis

Mein Wahlkreis Dortmund I (WK143) liegt im Dortmunder Westen. Insgesamt leben hier 284.600 Menschen - rund 147.057 Frauen, 137.543 Männer und 30.223 Ausländer.
(Stand 31.12.2007)

Er besteht aus den Stadtbezirken:

Hombruch

Huckarde

Innenstadt-Ost

Innenstadt-West

Lütgendortmund

Mengede

 

Der Stadtbezirk Hombruch ist sowohl flächen- wie auch bevölkerungsmäßig der größte Stadtbezirk Dortmunds. Auf knapp 3.500 ha sind über 56.000 Menschen zu Hause. Sein Gebiet erstreckt sich vom Emschertal in der Nähe der westlichen Dortmunder Innenstadt bis ins Ardeygebirge an der Stadtgrenze nach Herdecke und Witten. Er ist geografisch zwar nicht der südlichste Stadtbezirk in Dortmund, aber dafür symbolisiert Hombruch oft das, was die Menschen plakativ unter "Dortmunder Süden" verstehen. Ausgedehnte hügelige Waldgebiete, viele landwirtschaftlich genutzte Flächen und ein gepflegtes Wohnumfeld prägen weite Teile des Stadtbezirks. Sein Zentrum ist der Ortsteil Hombruch mit der schönen Fußgängerzone um Marktplatz und Harkortstraße. Besonders beliebt sind die Wochenmärkte, die immer am Mittwoch und am Samstag auf dem Marktplatz und der Harkortstraße stattfinden.

Zwar kein eigenständiger Vorort aber doch ein Teil des Stadtbezirks mit einem ganz besonderen Charakter ist die Dortmunder Universität mit ihren knapp 22.000 Studenten und der benachbarte Technologiepark mit seinem hohen Innovationspotenzial. Dort verkehrt mit der H-Bahn auch ein lange Jahre einzigartiges Verkehrsmittel.

In der direkten Nachbarschaft dieser hoch technologischen Einrichtungen wird immer noch Landwirtschaft betrieben. Ein besonderes Projekt zum Wohnen und Arbeiten auf dem Bauernhof ist beispielsweise der Schultenhof in Renninghausen. Seit September 2001 produzieren dort Menschen mit Behinderungen und ihre Betreuer rein ökologisch landwirtschaftliche Erzeugnisse, die im hofeigenen Geschäft und dem Landcafé vermarktet werden.

Der Botanische Garten im Süden Dortmunds ist besonders unter Naturliebhabern ein beliebtes Ziel. Er bietet viele botanische Besonderheiten. Am nördlichen Eingang des Parks befand sich einst das Schloss Brünninghausen, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und von dem heute nur noch das Torhaus und der Eiskeller erhalten sind. Fachkundige Führungen durch den Garten werden regelmäßig angeboten.

Der Dortmunder Zoo, der auch im Stadtbezirk Hombruch liegt, ist spezialisiert auf die Haltung südamerikanischer Tierarten und ist führend in der Zucht des Großen Ameisenbären, der gleichzeitig das Maskottchen des Zoos darstellt, und des südamerikanischen Riesenotters. Insgesamt beherbergt der Zoo 1.840 Tiere aus 265 verschiedenen Arten. Der Amur-Leopard ist mit seinen 22 Jahren der älteste Leopard der Welt. Neben einem Regenwaldhaus und einem Tropenhaus zählen zu den größten Attraktionen das Giraffenhaus, das Ameisenbärenhaus sowie das neue Nashornhaus.

Nähere Infos zum Stadtbezirk Hombruch finden Sie unter www.hombruch.dortmund.de.


Kontaktdaten der Mitglieder der Bezirksvertretung erfahren Sie unter diesem Link.


Zum Technologiepark Dortmund geht es unter www.technologiepark.de

 

Der Stadtbezirk Huckarde ist sowohl flächen- wie auch einwohnermäßig der kleinste Bezirk in meinem Dortmunder Wahlkreis. Hier leben knapp 37.000 Bürgerinnen und Bürger auf einer Fläche von ca. 1.500 ha. Damit befindet sich Huckarde flächenmäßig im unteren Drittel der Stadtbezirke. Für den Stadtbezirk prägend ist ein dichtes Gefüge von Ortschaften und Wald- und Grünflächen.

Mit seinem Revierpark Wischlingen bietet Huckarde eine "Oase der Entspannung" inmitten der Großstadt Dortmund. Fast jeder Dortmunder und jede Dortmunderin hat schon einmal das scheinbar unerschöpfliche Freizeit- und Erholungsangebot in Dortmunds Zentrum für den "Urlaub vom Alltag" genossen. Neben zahlreichen Sportanlagen, wie Minigolf oder Tennisplätzen, gibt es in Wischlingen auch ein Solebad mit einer großen Saunalandschaft und eine Eissporthalle. Dies mag einer der Gründe sein, warum in Huckarde überdurchschnittlich viele Familien mit Kindern wohnen.

Wer in seiner Freizeit Bewegung liebt, hat dazu auf dem hervorragend ausgebauten Fahrradweg entlang des Dortmund-Ems-Kanals prima Möglichkeiten. Übrigens kann man diesem Fahrradweg über ca. 300 km nach Norddeich (Fährhafen nach Juist) folgen!

Auch für Liebhaber der Industriekultur bietet der Stadtteil etwas. Die Kokerei Hansa im Huckarder Stadtteil Deusen wurde in den Jahren 1927-1928 erbaut und löste kleinere Kokereien in der Umgebung ab. Durch Erweiterungen und Umbauten der Anlage während des Zweiten Weltkriegs und den Nachkriegsjahren beschäftigte die Kokerei zu Spitzenzeiten rund 1100 Menschen. Im Jahre 1992 wurde die Kokerei Hansa endgültig stillgelegt und durch die damals modernste Kokerei der Welt, die Kokerei Kaiserstuhl, abgelöst. Die Anlage in Deusen befindet sich seit 1995 unter Denkmalschutz und ist seit 1998 Teil der Route Industriekultur. Sie steht interessierten Besucherinnen und Besuchern für Besichtigungen offen und ist ein Standort historischer Ruhrgebietskultur. In diesem Jahr eröffnete in der alten Kompressorhalle auch die größte Kletterhalle in NRW.

Nähere Infos zum Stadtbezirk Huckarde finden Sie unter www.huckarde.dortmund.de.

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In der Innenstadt-Ost liegt die "grüne Lunge" der Innenstadt: der Westfalenpark. Bereits zweimal war dieses Naherholungszentrum Gastgeber der Bundesgartenschau. Neben dem "Rosarium" (eine der größten Rosenzuchten Europas) bietet der "Florian" (der Dortmunder Fernsehturm) als Wahrzeichen der Stadt für Besucher ein weiteres Highlight. Er war mit seinen 220 Metern Höhe bei seiner Einweihung 1959 das höchste Gebäude Deutschlands. Heute lädt er als Wahrzeichen an sonnigen Tagen zu einer Tasse Kaffee ins 137 Meter hohe Drehcafe ein.

Der Stadtbezirk beherbergt gesamtstädtisch bedeutsame Parkanlagen wie den Westfalenpark im Südwesten und den Ostfriedhof im nördlichen Bereich. Dieser 1876 gegründete Friedhof gilt mit seinen historischen Grabstätten als einer der schönsten Friedhöfe Deutschlands. Hier liegen zahlreiche Grabstätten von Mitgliedern berühmter Familien, die an der Stadt- und Wirtschaftsgeschichte Dortmunds mitgewirkt haben. So lässt sich zum Beispiel das Grab der Familie Hoesch oder ein Gedenkstein für C.W. Tölcke finden, einer der führenden Persönlichkeiten des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV). Der Ostfriedhof besitzt auch einen jüdischen Teil. Des Weiteren erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer der Judenverfolgung. Einige der Grabmäler auf dem Ostfriedhof wurden vom Dortmunder jüdischen Künstler Benno Elkan gestaltet, der bekannt wurde durch seine Bronzemenora vor dem Parlament in Jerusalem.

Für viele Straßenzüge ist in diesem Stadtteil ein alleeartiger Altbaumbestand charakteristisch. Der "Ostmarkt" versorgt die Bevölkerung im Umfeld der Davidisstraße nicht nur mit frischen Lebensmitteln, sondern ist auch eine Art zentraler Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft geworden. Der Stadtbezirk Innenstadt-Ost ist mit knapp 53.000 EinwohnerInnen und einer vergleichsweise kleinen Gebietsfläche von ca. 1.100 ha der bevölkerungsdichteste Stadtbezirk Dortmunds.

Nähere Infos zum Stadtbezirk Innenstadt-Ost finden Sie unter www.innenstadtost.dortmund.de.

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Die Innenstadt-West zählt flächenmäßig mit knapp 1.400 ha zu den kleineren Dortmunder Stadtbezirken und belegt mit einer Bevölkerungszahl von rund 51.900 Einwohnerinnen und Einwohnern einen mittleren Platz. Entsprechend deutlich liegt die Bevölkerungsdichte mit 37,9 Einwohner/ha über dem Dortmunder Gesamtdurchschnitt. Der Stadtbezirk beheimatet unter anderem Dortmunds alten Stadtkern. Die vom historischen Wallring umschlossene Innenstadt bietet alle Vorzüge einer modernen Großstadt gepaart mit dem Hauch mittelalterlicher Geschichte, die dem Fußgänger durch Hellweg, Reinoldi-, Marien- und Petrikirche an vielen Stellen des Cityrings lebendig wird.

Aber auch die "Randgebiete" des Stadtbezirks bieten u. a. mit der Deutschen Arbeitsschutz Ausstellung (DASA), dem Westpark und dem Kreuzviertel Quartiere mit empfehlenswerter Aufenthaltsqualität.

Die DASA informiert auf 13.000 m2 unter dem Motto Mensch - Arbeit - Technik Besucherinnen und Besucher über die vergangene und zukünftige Arbeitswelt. Die Ausstellung versucht den Arbeitschutzgedanken im Zusammenhang mit den Größen Wettbewerb, Sozialverträglichkeit und Nachhaltigkeit zu setzten. Im Mittelpunkt dabei steht der Mensch mit seinen körperlichen, seelischen, sozialen und kulturellen Belangen. Mit ihren vielen Exponaten, die stets in szenischen Situationen eingebettet sind, bietet die DASA einen spannenden und lehrreichen Nachmittag für Klein und Groß.

Das Dortmunder Kreuzviertel ist direkt an der südlichen Innenstadt gelegen. Seine Infrastruktur, die gute verkehrliche Anbindung an die Innenstadt und seine Altbaugebäude machen das Viertel zu einem beliebten Wohnraum. Das Kreuzviertel beherbergt auch eine umfangreiche Kneipenszene. Vor Feiertagen und an Wochenenden ist daher noch bis spät in die Abendstunden immer etwas los. Das macht es auch für Jugendliche und Studenten sehr attraktiv.

Der Stadtbezirk Innenstadt-West ist auch Dortmunds Sportzentrum. Bekannteste Dortmunder Sportstätte ist wohl das ehemalige Westfalenstadion heute "Signal-Iduna-Park", in dem der heimische Fußballclub Borussia Dortmund spielt. Das Stadion ist mit über 80.000 Zuschauerplätzen das größte reine Fußballstadion Deutschlands und war neben zahlreichen internationalen Spielen auch Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

Die Westfalenhalle ist wohl eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Dortmund. Mit dem weit von der Autobahn sichtbarem "U", das Symbol der Dortmunder Union-Brauerei auf der Kuppel der Halle 1, ist sie ein Erkennungszeichen für alle Autofahrer, die auf der Bundesstraße 1 durch Dortmund fahren. Sie wurde in den 1920er Jahren als Holzkonstruktion für 15.000 Besucher erbaut und war zeitweise die größte Halle Europas. Nach dem krieg beschloss man die zerstörte Halle neu zu errichten. Heute fasst die Halle bis zu 20.000 Menschen. Sie ist Austragungsort für Nationale und Internationale Messen und Konzerte.

Die Sportstätten rund um die Westfalenhallen gehören zum Olympiastützpunkt Westfalen und werden auch von der Westfalenhallen GmbH betreut. Zu dem Stützpunkt gehören das Leichtathletikzentrum mit der Helmut-Körnig-Halle und das Eisportzentrum. Der Olympiastützpunkt betreut mehr als 500 Athletinnen und Athleten aus 25 Sommer- und Wintersportarten.

Direkt zwischen dem Fußballstadion und der Leichtathletikhalle liegt das bekannte Station Rote Erde.  Zwischen 1924 und 1926 wurde es unter dem Namen Kampfbahn Rothe Erde erbaut. Bis zum Bau des Westfalenstadions zur WM 1974 war es die Heimat von Borussia Dortmund. Heute trainieren hier die Dortmunder Leichtathletikvereine.

Das in der Innenstadt gelegene "Dortmunder U" ist ein Industriegebäude der besonderen Art. Es ist der ehemalige Stammsitz der Dortmunder Unionbrauerei. Der Name leitet sich von dem goldenen, rund neun Meter hohen und beleuchteten "U" auf dem Dach des Gebäudes ab. Nach der Verlagerung der Brauerei ist das denkmalgeschützte Industriegebäude aufwendig saniert worden. In Zukunft ist eine kulturelle und gastronomische Nutzung vorgesehen.

Weitere Infos zu Borussia Dortmund und dem Signal-Iduna-Park finden Sie im Internet unter www.bvb.de.

Weitere Informationen zum Stadtbezirk Innenstand-West finden Sie unter www.innenstadtwest.dortmund.de.

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Der Stadtbezirk Lütgendortmund befindet sich sowohl flächenmäßig mit rund 2.200 ha wie auch bevölkerungstechnisch mit ca. 48.000 Einwohnern im Dortmunder Mittel.

Für seine Besucher hält Lütgendortmund ein besonderes kulturhistorisches Kleinod bereit: das Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, das mit seinem Jugendstil-Eingang zu einem der Höhepunkte der Dortmunder Industriegeschichte. Mit viel Enthusiasmus erhalten unter anderem freiwillige Helfer einen wichtigen Bestandteil des Ruhrgebietselbstverständnisses. Nach mehrjähriger Renovierung ist es einigen "Kumpeln" im Ruhestand gelungen, eine der ältesten Fördermaschinen des Ruhrgebiets für das Publikum des Museums zu reaktivieren. Das stillgelegte Steinkohle-Bergwerk gehört zu den acht Museumsstandorten des Westfälischen Industriemuseums und zur Route der Industriekultur sowie zur Europäischen Route der Industriekultur. Die Dauerausstellung zeigt den harten Arbeitsalltag der Kumpel untertage und in den Firmenhallen. Das Museum ist auch ein beliebter Ort für Veranstaltungen aller Art.

Neben aktiver Industriekultur bietet der Stadtbezirk mit seinem Naturschutzgebiet Hallerey, dem Volksgarten und dem regional bekannten Wasserschloss Haus Dellwig ein abwechslungsreiches Angebot für einen spannenden Besuch in Dortmunds Westen. Das Wasserschloss wurde von der Familie Dellwig im 13. Jahrhundert erbaut. Im Laufe der Zeit wurde das Schloss mehrmals umgebaut, so dass sich heute verschiedene Baustile in der Struktur des Gebäudes erkennen lassen. Es ist umgeben vom Naturschutzgebiet Dellwiger Bach, welches zu einem gemütlichen Spaziergang einlädt.

Die Ortsverbundenheit im Stadtbezirk äußert sich auch durch ein reges Vereinsleben.

Weitere Informationen zum Stadtbezirk Lütgendortmund finden Sie unter www.luetgendortmund.dortmund.de.

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Der Stadtbezirk Mengede liegt in Dortmunds "4-Städte-Eck" Castrop-Rauxel, Waltrop und Lünen im Nordwesten. Der besondere Reiz von Mengede liegt in seiner Landschaft: Große Wald- und Wiesenflächen laden zum Wandern in Dortmunds Natur ein. Ein besonderes Kleinod, das selbst vielen Dortmundern unbekannt ist, ist der Brunosee an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel. Mit ökologischem Sachverstand wurde hier eine Naturoase geschaffen, die fernab des Trubels der Großstadt Dortmund entdeckt werden möchte. Dortmunder Schülerinnen und Schülern wird Mengede immer ein Begriff bleiben durch den traditionellen Besuch des Wasserschlosses Bodelschwingh. Das Wasserschloss stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist von der Familie von Bodelschwingh errichtet worden. Es ist eines der bedeutendsten Wasserschlosser in Dortmund. Da das Schloss bis heute stets in Familienbesitz geblieben ist, ist es der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ausnahmen bilden Veranstaltungen wie zum Beispiel zum Tag des offenen Denkmals.

Eine weitere Sehenswürdigkeit im Stadtbezirk ist das im Stadtteil Mengede gelegene Verwaltungs- und Kauengebäude der Zeche Adolf von Hansemann. Es gehört zu den letzten Relikten der Steinkohleära im Dortmunder Nord-Westen. Die Zeche, die anlässlich des Gründerbooms in den 1850er Jahren errichtet wurde, hatte zunächst mit einigen Rückschlägen zu kämpfen, die durch die anhaltende Absatzkrise im Ruhrbergbau bedingt waren. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie fertig gestellt und es konnten erste Steinkohlen gefördert werden. Unter dem Stickwort des Strukturwandels wurde die Zeche nicht in ein Museum umgewandelt, sondern ein Ausbildungszentrum geschaffen, das zur überbetrieblichen Lehre des Gerüstbauer-Handwerks dient.

Mengede ist mit knapp 2.900 ha flächenmäßig einer der mittelgroßen Stadtbezirke Dortmunds, liegt mit seiner Bevölkerungszahl von rund 38.000 Einwohnerinnen und Einwohnern jedoch im unteren Drittel. Von daher ist Mengede mit 13,2 Einwohnern/ha unter allen Stadtbezirken der am dünnsten besiedelte.

Weitere Informationen zum Stadtbezirk Mengede finden Sie unter www.mengede-online.de.

Kontaktdaten der Mitglieder der Bezirksvertretung finden sie unter folgendem Link.