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Wussten Sie...

dass mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs Ihres Haushaltes allein für die Beheizung Ihrer Wohnung verbraucht wird?

Wer es im Winter schön mollig haben möchte, muss ordentlich heizen. Das verbraucht Energie, wie viel, liegt jedoch auch an Ihnen.

 
Tipp:

Um Geld beim Heizen in Ihren eigenen vier Wänden zu sparen, sollten Sie Ihre Raumtemperatur optimieren. Überhitzte Räume sind ungesund und vergeuden eine Menge Energie. Im Wohnzimmer genügen im Normalfall 20°C, in der Küche und im Schlafzimmer 16°C bis 18°C. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur überall auf 12° bis 15°C gesenkt werden. Jedes Grad Raumtemperatur weniger mindert Ihre Heizkosten um 6 Prozent. Mit einer Nachtabsenkung auf 16° Grad in Ihrer ganzen Wohnung können Sie noch einmal weitere 5 Prozent einsparen.

Beim Lüften sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Fenster nicht stundenlang gekippt haben, sondern regelmäßig alle Fenster für kurze Zeit weit öffnen. Das Lüften dient nämlich nicht nur dazu, Sauerstoff hereinzulassen, sondern vor allem Feuchtigkeit, Gerüche und Schadstoffe aus Ihrer Wohnung abzuführen. Wer sein Fenster auf Kippstellung lässt oder sie zur Regelung der Raumtemperatur verwendet, heizt buchstäblich zum Fenster hinaus, denn die Hälfte der Heizenergie wird dadurch sinnlos vergeudet. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Heizkörper während des Lüftens abstellen.

Während in Altbauten der Heizenergieverbrauch pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche durchschnittlich bei 220 bis 280 Kilowattstunden (kWh) liegt, reichen in Neubauten dagegen rund 100 und in Niedrigenergiehäusern lediglich 30 bis 70 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter.

 

 

dass fast 10 Prozent Ihres privaten Stromverbrauchs auf die Rechnung von Ihrem Computer, Ihrem Fernseher, Ihrer Stereoanlage, Ihrem DVD-Player und co. geht?

In einem durchschnittlichen Haushalt können durch eine effiziente Energienutzung jährlich bis zu 100 Euro eingespart werden, bei Haushalten mit gehobener Ausstattung sogar noch mehr. Oft wird Strom durch einen unnötigen Stand-by-Betrieb von Elektrogeräten vergeudet. Schon durch einen geringen Aufwand können Sie diese anfallenden Kosten deutlich senken. Das entlastet dann nicht nur Ihren Geldbeutel sondern hilft gleichzeitig unserer Umwelt.

 
Tipp:

Schalten Sie Ihren Fernseher und Co. nicht einfach mit Ihrer Fernbedienung ab, sondern trennen Sie das Gerät direkt vom Netz, so dass es nicht die ganze Nacht über oder tagsüber im Stand-by-Modus steht. Sehr nützlich sind zum Beispiel Steckleisten mit einem Schalter. So können Sie zum Beispiel in Ihrem Wohnzimmer, abends vor dem Schlafengehen oder wenn Sie in die Ferien fahren, bequem mit einem Knopfdruck mehreren Energieräubern den Saft abdrehen.

 

 

dass allein die Beleuchtung in Ihrer Wohnung im Durchschnitt für rund 8 Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich ist?

Das mag jetzt vielleicht weniger erscheinen, als man vielleicht vermutet. Aber gerade in diesem Bereich kann jeder ganz einfach Geld und Strom sparen.

 
Tipp:

Verwenden Sie Energiesparlampen (ESL) anstatt Glühbirnen. ESL benötigen nur etwa ein Fünftel der Energie einer herkömmlichen Glühlampe. Der höhere Preis für ELS macht sich deshalb auch bezahlt:

Energiesparlampen kosten je nach Qualität zwischen drei und zehn Euro. Diese Anschaffungsmehrkosten fallen jedoch auf Dauer nicht ins Gewicht, da im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen die Lebensdauer einer Energiesparlampe 5-10mal höher und ihr Verbrauch deutlich niedriger ist. Wird eine 60-Watt-Glühlampe durch eine Elf-Watt-Energiesparlampe ersetzt, spart diese während ihrer Lebensdauer von ca. 10.000 Betriebsstunden ca. 90 Euro. Nutzt man die Lampe etwa 3 Stunden täglich, entspricht das einer Nutzungszeit von knapp 10 Jahren. Sparlampen sind inzwischen in verschiedenen Lichtfarben und Formen zu haben. Beim Kauf sollte man auf das EU-Energieetikett achten und Produkte der Effizienzklasse A bevorzugen. Zudem gibt es auch bei Energiesparlampen Qualitätsunterschiede (siehe z. B. Stiftung Warentest).

 


dass etwa ein Drittel Ihres Stromverbrauchs auf Kosten von Waschmaschine, Kühlschrank & Co. gehen?

Im Durchschnitt begleitet uns ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine 10-15 Jahre, eine lange Zeit. Deshalb lohnt es sich bei einer Neuanschaffung nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Energieeffizienz des neuen Geräts zu achten.

 
Tipp:

Wenn Sie sich zum Beispiel einen neuen Kühlschrank anschaffen möchten, sollten Sie auf folgendes achten: Alle Haushaltsgeräte im Handel sind mit einem EU-einheitlichen Energieetikett, dem so genannten EU-Label, gekennzeichnet. Dieses Label weist die Energieeffizienzklassen aus. Ein Gerät, das mit "A" gekennzeichnet ist, hat einen sehr niedrigen Energieverbrauch. Während ein Gerät mit "G" einen sehr hohen Stromverbrauch hat. Die Klasse A wird bei den Kühl- und Gefriergeräten nochmals in A, A+ und A++ unterteilt. Deshalb entscheiden Sie sich bei einem Kauf immer für ein A-Gerät bzw. bei Kühlschränken besser noch für ein A++-Gerät - auch wenn es ein paar Euro teurer sein sollte. Langfristig gesehen sparen Sie mehr an Ihrer Stromrechnung mit einem energieeffizienten Kühlschrank. Details zur Gerätekennzeichnung finden sie unter www.eu-label.de, weitere Infos über den Energieverbrauch von Geräten zum Beispiel unter www.ea-nrw.de oder www.spargeraete.de.

 

 

dass ein Vollbad etwa 120 Liter Wasser verbraucht das heißt circa dreimal soviel Energie benötigt wie eine Dusche?

Durchschnittlich werden pro Person und Tag rund 162 Liter Wasser im Privathaushalt verbraucht. Baden und Duschen machen dabei 20 Prozent der Wasserverwendung aus.

Jeder von uns badet gerne mal. Dennoch sollte man sich bewusst machen, wie viel Energie dabei verschwendet wird. Ein Vollbad verbraucht etwa 120 Liter Wasser. Um diese Wassermenge aufzuwärmen, wird im Durchschnitt ein Endenergieeinsatz von 6 Kilowattstunden benötigt. Zum Vergleich: Mit 6 Kilowattstunden Strom kann man einen Fernseher 120 Stunden lang ununterbrochen laufen lassen. Bei einmal Duschen hingegen verbraucht man nur 40 Liter Wasser. Also, Duschen ist wesentlich sparsamer!


Weitere führende Links zum Thema Energiesparen finden Sie auf folgender Seite:

www.initiative-energieeffizienz.de

 

 

dass Sie zum Beispiel bei einem Hin- und Rückflug von Berlin nach München 160 kg Kohlendioxid (CO2) verbrauchen?

Ganz selbstverständlich entscheidet man sich heutzutage für einen Inlandsflug anstatt mit der Bahn zu fahren. Kein Wunder, denn wer keine Bahncard besitzt, zahlt zum Beispiel für eine Zugticket von Berlin nach München doppelt so viel wie für ein Billigflugticket. Doch vielen ist nicht bewusst, wie hoch der Kohlendioxidverbrauch (CO2) eines Fluges ist und welcher Schaden dadurch unserer Umwelt zugefügt wird.

Im Vergleich: Der Betrieb eines Kühlschranks verursacht im Durchschnitt pro Jahr 100 kg an CO2. Bei einem Hin- und Rückflug von Berlin nach München verbraucht man 160 kg CO2 etwas mehr als eineinhalb Kühlschränke im Jahr. Um den Verbrauch wieder auszugleichen, müsste man Klimaschutzleistungen in Form von Emissions-Minderungsgutschriften zu 50,00 Euro pro Tonne kaufen. Bei einem Hin- und Rückflug von Berlin nach München würde diese Klimaschutzleistung beispielsweise einen Betrag von 8,00 Euro kosten.

Rechnen Sie bei Ihrem nächsten Flug mal Ihren ganz persönlichen CO2 Verbrauch aus: www.atmosfair.de und leisten Sie einen Beitrag für unsere Umwelt.