Homepage

Argumente zur Atomenergie

Die Frage ?soll Atomenergie Teil des zukünftigen Energiemixes sein oder am Ausstiegsbeschluss festgehalten werden?? gehört derzeit zu den wichtigsten Themen in der politischen Auseinandersetzung. Hinter den Befürwortern der Atomenergie in der Union und der FDP stehen die Atomkraftwerksbetreiber, denen es mit der Forderung nach Laufzeitverlängerungen nicht um Klimaschutz, Versorgungssicherheit oder günstige Strompreise geht, sondern allein um zusätzliche Gewinne in Milliardenhöhe. Um einen Meinungsumschwung bei der Bevölkerung zugunsten der Atomenergie zu initiieren, werden Millionen für Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung gestellt.
Die SPD hält dagegen am Atomausstieg fest, denn Atomenergie ist aus ökonomischen, ökologischen und sicherheitspolitischen Gründen ein Auslaufmodell. Ihr Potenzial wird von der Atomlobby maßlos überzeichnet, ihre Gefahren verharmlost. Die in die Atomenergie gesetzten Erwartungen konnte sie zu keinem Zeitpunkt erfüllen. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
Hier finden Sie eine Sammlung von Materialien, die die Argumente gegen Atomenergie zusammenfassen und den Behauptungen der Atomlobby die Fakten gegenüberstellen.

Broschuere_-_70_Argumente_gegen_Atomenergie.pdf

Die Broschüre ?70 Argumente gegen Atomenergie? ist eine umfassende Sammlung von Argumenten, Zahlen und Fakten.

730 K

Faltblatt_-_Entgegnungen_auf_Behauptungen_der_Atomlobby.pdf

Das Faltblatt ?Entgegnung auf Behauptungen der Atomlobby? ermöglicht einen schnellen Überblick über die wichtigsten Argumente.

239 K

Die Argumentationspapiere ?Argumente zur Atomenergie? gehen jeweils auf einen spezifischen Aspekt ein.

Argumente_zur_Atomenergie_I_-_Klima.pdf

?Argumente zur Atomenergie I: Klima - Atomkraft verhindert nachhaltigen Klimaschutz?

175 K

Argumente_zur_Atomenergie_II_-_Endlager.pdf

?Argumente zur Atomenergie II: Endlager - Endlager für eine gefährliche Hinterlassenschaft?

238 K

Argumente_zur_Atomenergie_III_-_Versorgungssicherheit.pdf

?Argumente zur Atomenergie III: Versorgungssicherheit - Versorgungssicherheit ohne Atomstrom?

276 K

Argumente_zur_Atomenergie_IV_-_Sicherheit.pdf

?Argumente zur Atomenergie IV: Sicherheit - Atomenergie ? die gefährlichste aller Energiequellen?

230 K

Argumente_zur_Atomenergie_V_-_Kosten.pdf

?Argumente zur Atomenergie V: Kosten - Atomenergie kostet den Steuerzahler Milliarden?

246 K

Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken

Seit den 80er Jahren wird darüber diskutiert, ob Kinder, die in der Nähe von Kernkraftwerken aufwachsen, einem erhöhten Krebserkrankungsrisiko ausgesetzt sind. Mehrere Studien haben einen solchen Zusammenhang festgestellt. Um der Frage nachzugehen, ob es tatsächlich diesen Zusammenhang gibt, interessengeleitete Interpretationen stattfanden oder es sich dabei um zufällige Ergebnisse handelte, wurde im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Strahlenschutz ab 2003 eine Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken, die sogenannte KiKK-Studie, durchgeführt. Im Folgenden finden Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse.

Zusammenfassung_KiKK-Studie.pdf

9.6 K

Keine Stromlücke, aber eine Handlungslücke

Die in den letzten Wochen entfachte Diskussion über eine bevorstehende ?Stromlücke? ist nichts anderes als eine gezielte Kampagne. Mit der Panikmache vor einem ?Black-out? in Deutschland versuchen einige Verantwortliche von großen Energiekonzernen einen Stimmungswandel zu Gunsten der Atomenergie herbeizuführen. Damit soll zudem suggeriert werden, dass die Erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz keinen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können. Auch der von der Bundesregierung eingeschlagene Weg beim Klimaschutz wird damit in Frage gestellt. Tatsächlich ist aber damit zu rechnen, dass die durch den Klimawandel angeheizten Sommer unsere Energieversorgung zunehmend gefährden.

Aufruf_Stromluecke.pdf

67 K