Institut solidarische Moderne gegründet
Am Sonntag haben sich in Berlin 225 politisch engagierte Menschen aus einem breiten sozialen Spektrum zusammengeschlossen und den Verein „Institut solidarische Moderne“ gegründet. Das Institut will neue politische Konzepte mit innovativen Methoden erarbeiten und sich in den politischen und gesellschaftlichen Diskurs einmischen.
Das Institut versteht sich dabei als bewusster Gegenentwurf zur „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ und möchte von Konzern- und Regierungsinteressen unabhängige Alternativen zum Neoliberalismus entwickeln. Denn eine von ungezügeltem Kapitalismus, grassierender Armut, massiver Umweltzerstörung und kriegerischer Gewalt geprägte Welt, eine auseinanderdriftende Gesellschaft und eine verkümmernde Demokratie verlangen nach Alternativen. Es geht darum, an die industrielle Moderne und die Postmoderne anzuknüpfen, und beide zu einer neuen, solidarischen Moderne weiterzuentwickeln: die programmatische politische Alternative zum Neoliberalismus.
Die Themen des Verein sind: Soziale Ökonomie, ökologische Gerechtigkeit, humanistische Bildung und kulturelle Emanzipation, Geschlechtergerechtigkeit, demokratischer Sozialstaat, Kosmopolitismus von unten, globale Soziale Rechte & Regeln, solidarisches Europa, der demokratische Aufbruch und die Gesellschaft der Vielfalt.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen u. a. Dr. Franz Alt, Sven Giegold, Katja Kipping und Andrea Ypsilanti.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Vereins www.solidarische-moderne.de.


