Neuauflage der stark nachgefragten Informationsbroschüre zur Ausbildung
Aufgrund der vielen Nachfragen ist in meinem Büro jetzt eine Neuauflage der Ausbildungsbroschüre erhältlich. In dieser Broschüre (zu finden unter Arbeit & Wirtschaft > Hintergründe) möchte ich den Dortmunder Jugendlichen kleine Tipps und Tricks für die Ausbildungsplatzsuche geben. Wie kann ich den richtigen Ausbildungsplatz für mich finden? Wie sollte meine Bewerbung aussehen? Was muss ich beim Vorstellungsgespräch beachten? Viele Tipps, für eine bessere Chance auf einen Ausbildungsplatz. Zudem gibt es in dieser Broschüre eine Zusammenstellung von Adressen in Dortmund, die mit Ausbildung zu tun haben, von der Handwerkskammer bis zu den Kollegschulen, von den Bildungszentren bis zu den Ausbildungsprojekten.
Immer wieder wird Jugendlichen vorgeworfen, dass sie sich ungenügend auf ihren Ausbildungsplatz vorbereiten. Ich appelliere an die Dortmunder Jugendlichen sich sorgsam auf diese Situation einzustellen. Hier kann meine Broschüre vielleicht etwas helfen. Die Chance auf einen Ausbildungsplatz ist dieses Jahr so günstig wie seit langem nicht mehr. Dennoch werden am Ende der Bewerbungsfrist gerade in Dortmund wieder viele Jugendliche leer ausgehen. Es ist deshalb wichtig, dass die Ausbildungssuchenden die Bewerbung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eine gute Vorbereitung kann letztendlich den Ausschlag geben.
Viele Dortmunder Jugendliche haben sich schon letztes Jahr die Broschüre besorgt. 2007 konnten wir über 500 Exemplare an die Jugendlichen ausgeben. Mittlerweile habe ich Anfragen von ganzen Schulklassen. Interessenten könnensich gerne einzelne Broschüre kostenlos in meinem Büro (Große Heimstr. 72) abholen oder von meiner Internetseite (marco-buelow.de) runterladen.
Trotz der guten Konjunkturlage und dem erwarteten Zuwachs an Ausbildungsplätzen wird es auch dieses Jahr nicht gelingen, alle Jugendliche unterzubringen. Die teilweise vorgebrachte Behauptung, zum Ende des Ausbildungsjahres sei keine Lehrstellen-, sondern eine Bewerberlücke absehbar, ist eine Milchmädchenrechnung. Fakt ist, dass wir nach wie vor einen deutlichen Nachfrageüberhang am Ausbildungsmarkt haben. Das zeigt sich an den bundesweit über 300.000 Bewerberinnen und Bewerbern, die schon lange vergeblich nach einer Lehrstelle suchen. In Dortmund waren im April 2008 2.508 Alt-Bewerber gemeldet. Das sind nach Angaben der Dortmunder Agentur für Arbeit 64,8% der gesamten Bewerber. Auch all diesen Jugendlichen eine Chance zu geben, das ist eine der großen Herausforderungen.
Um Jugendlichen eine sichere Zukunft zu ermöglichen, aber auch wegen des steigenden Fachkräftemangels in einigen Branchen, brauchen wir weitere Ausbildungsplätze. Deshalb muss das Gesetz zum Ausbildungsbonus jetzt rasch verabschiedet werden. Durch den Ausbildungsbonus sollen Unternehmen, die zusätzlich Ausbildungsplätze schaffen, mit einem Bonus von bis zu 6.000 Euro gefördert werden. Damit sollen bis 2010 bundesweit 100.000 Bewerber in Ausbildung gebracht werden.
Die Unternehmen bleiben in der Verantwortung, alle jungen Menschen mitzunehmen und für gut qualifizierten Fachkräftenachwuchs zu sorgen. Die Jugendlichen bleiben in der Verantwortung, sich sorgsam und engagiert auf ihre Ausbildung vorzubereiten. Ein gesundes Wirtschaftssystem ist nur zukunftsfähig, wenn es zumindest in guten Konjunkturjahren gelingt, den Anteil an Jugendlichen ohne Ausbildungsplätze deutlich zu reduzieren. Dazu müssen wir alle Kräfte mobilisieren.


