300.000 Euro für Dortmunder Klimaschutz
Anlässlich der Fördermittelzusage für den Dortmunder Klimaschutz erklärt der Dortmunder Bundestagsabgeordnete Marco Bülow und der Stadtdirektor der Stadt Dortmund und SPD OB-Kandidat Ulli Sierau: Gute Nachrichten für den Dortmunder Klimaschutz. Für das Vorhaben „Handlungsprogramm - Klimaschutz 2020 in Dortmund“ im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative stellt das Bundesumweltministerium aus dem Förderprogramm für Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen undöffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie) Mittel in Höhe von 299.840 Euro bereit.
Dazu Marco Bülow: „Ich freue mich, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabrieluns die Zusage für die Förderung gegeben hat. Klimaschutz fängt vor Ort an.Wir sehen, dass der Klimawandel auch in Dortmund seine Spuren hinterlässt.Die Folgen sind immer häufiger zu spüren, zum Beispiel bei dem starkenUnwetter im vergangenen Jahr. Hier konnte man sehen, dass solche heftigenRegenfälle neben dem persönlichen Unglück auch zu erheblichenwirtschaftlichen Schäden führen können. Deshalb müssen wir aktiv für denKlimaschutz eintreten.“
Die Stadt Dortmund hat ein umfangreiches „Kommunales Handlungsprogramm 2020 für den Klimaschutz“ auf den Weg gebracht. Um die lokalen Strategien, Projekte und Programme wirksamer umzusetzen, ist mittlerweile ein Gremium gebildet worden. Es sollen jetzt die Rahmenbedingungen, Inhalte und die Vorgehensweise zur Erarbeitung des Handlungsprogramms Klimaschutz 2020 entworfen werden.
Dazu Ulli Sierau: „Die Förderung ist für Dortmund ein schöner Geldsegen. Klimaschutz muss in Dortmund eine wichtige Rolle spielen. Deshalb ist die Erarbeitung eines stadtweiten klimapolitischen Handlungsprogramms eine unserer wichtigsten Zukunftsaufgaben. Wir wollen jetzt weitere Klimaschutzkonzepte entwickeln und den Klimaschutz in Dortmund vorantreiben. Als Modellstadt in NRW wollen wir unsere besondere Verantwortung wahrnehmenund engagiert daran arbeiten, den Ausstoß an Treibhausgasen zu minimieren.“
Im Fokus der Nationalen Klimaschutzinitiative stehen Verbraucher, Wirtschaft, Kommunen sowie soziale und kulturelle Einrichtungen. Die nationale Klimaschutzinitiative leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des deutschen Klimaschutzziels. Die Bundesregierung hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 % zu senken.
Die Förderprogramme und Einzelprojekte sollen unter anderem verfügbare klimafreundliche Technologien voranbringen, zukunftsweisende Klimaschutztechnologien anhand von Modellprojekten entwickeln und verbreiten sowie Hemmnisse, die die Umsetzung von Klimaschutzschutzmaßnahmen bisher verhindert haben, identifizieren und abbauen. Im Rahmen dieser Klimaschutzinitiative wurden verschiedene Förderprogramme aufgelegt, unter anderem das Förderprogramm für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen, Programme zur Förderung der energetischen Biomassenutzung oder Klimaschutz-Impulsprogramme für Mini-KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) -Anlagen.
Neben Förderprogrammen initiiert und unterstützt das BMU auch Einzelprojekte zum Klimaschutz. So sollen die Verbraucherzentralen kurzfristig eine bundesweite "Informationsoffensive zum Klimaschutz" starten, um Haushalte über ihre Handlungsmöglichkeiten in allen Bereichen des Klimaschutzes zu beraten. Außerdem sind mehrere Projekte in Vorbereitung, die Unternehmen helfen, ihre Produktionsprozesse klimaschützender und damit auch kostengünstiger zu gestalten. Für die weitere Forschung im Bereich Erneuerbare Energien stellt die Klimaschutzinitiative ebenfalls Mittel bereit.
Das Förderprogramm für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen betrifft Städte, Gemeinden und Landkreise, genauso wie Kirchen, Hochschulen, gemeinnützige Vereine und kulturelle Einrichtungen. Diese können eine Förderung für unterschiedliche Klimaschutzmaßnahmen beantragen, wie zum Beispiel für Klimaschutzkonzepte oder Klimaschutz-Modellprojekte mit dem Leitbild der CO2-Neutralität.


