S- Bahnhof Dorstfeld weiterhin im desolaten Zustand
Der Dortmunder Bundestagsabgeordnete Marco Bülow hat auf seiner 2. Dortmunder S- Bahnhofstour erneut Station am S-Bahnhof Dorstfeld gemacht. „Hier ist immer noch nichts geschehen. Der Bahnhof ist weiterhin in einem desolaten, kaum betriebsfähigen Zustand.“, sagte Marco Bülow bei seinem Besuch vor Ort. „Das ist mehr als ärgerlich“
Bereits im April 2008 hatte sich der Abgeordnete Marco Bülow ein Bild vom S- Bahnhof in Dorstfeld gemacht. Damals hatte er sofort Kontakt mit Bahnchef Hartmut Mehdorn und dem Bundesverkehrsminister Tiefensee aufgenommen. Man versprach eine rasche Klärung.
Bereits damals reagierte die Bahn mit den Worten, es ginge wohl nur um Schönheitsreparaturen. „Diese Aussage fand ich unverantwortlich. Der Bodenbelag der Station ist bereits vor Jahren entfernt worden, weil er nicht mehr rutschsicher war. Bis heute sind die Rückstände des Klebers vorhanden und es wurde kein neuer Bodenbelag verlegt. Es gibt immer noch Stolperkanten an den Dehnfugen. An den Wänden bröckeln die Fliesen. Offenbar ist die Deutsche Bahn AG nicht in der Lage ihrer Verantwortung beim Regionalverkehr in NRW gerecht zu werden.
Es werden zwar Gelder für die Erneuerung der Rolltreppen und für den Brandschutz ausgegeben, aber für alle anderen notwendigen Investitionen bleibt am Ende kein Geld übrig. Gerade im Hinblick darauf, dass andere Bahnhöfe ausstaffiert werden, wie zum Beispiel in Berlin oder Stuttgart, finde ich die offensichtliche Vernachlässigung der anderen Bahnhöfe ein Ärgernis. Dies gilt für den Hauptbahnhof in Dortmund, wie auch für viele Stadtbezirksbahnhöfe. Dorstfeld ist dabei nur ein besonders schlimmes Beispiel. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass die Bürgerinnen und Bürger unzufrieden sind. Wenn mehr Menschen die Bahn nutzen sollen, ist es unerlässlich, dass sich die Deutsche Bahn AG darum bemüht, die Zufriedenheit Ihrer Kundinnen und Kunden zu erhöhen und auch kleinere Bahnhöfe nicht vernachlässigt.
Es immens wichtig, den Service stetig zu verbessern.
Ich werde mich weiterhin darum bemühen beim Landes- und Bundesverkehrsministerium und bei der Deutschen Bahn Verbesserungen zu erreichen.“


