29.06.15 15:29 Alter: 2 Jahre

Fracking muss verboten werden – Danke für Unterschriftenaktion

Ein Vertreter von Campact übergab dem Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordneten Marco Bülow über 500 Unterschriften gegen Fracking. Hierzu erklärt der Abgeordnete: „Fracking muss verboten werden.


Die erheblichen Risiken, sei es durch eine Kontaminierung des Grundwassers, Unfälle oder Erdstöße, stehen im keinem Verhältnis zu den Vorteilen. Es darf nicht sein, dass die Politik das Profitinteresse einiger weniger Unternehmen über das Interesse der Bevölkerung an sauberem Trinkwasser stellt. Insbesondere darf die Entscheidung über die Erlaubnis von kommerziellem Fracking nicht an Experten delegiert werden, sondern wir demokratisch legitimierten Abgeordneten müssen diese treffen. Die Einsetzung der umstrittenen Expertenkommission wäre ein weiterer Machtverlust für das Parlament.


Ich bedanke mich für die vielen Unterschriften und das Engagement von Campact und den vielen anderen Initiativen gegen Fracking. Das Thema Fracking zeigt, dass wir dringend diesen Druck "von unten" brauchen damit dem immensen Lobbyeinfluss von großen Unternehmen und Verbänden bei politische Entscheidungen etwas entgegen gesetzt wird. Es wird sich diese Woche zeigen, ob dieser Druck reicht, damit der Bundestag kommerzielles Fracking in unkonventionellen Schiefergaslagerstätten verbietet. Ich werde mich auf jeden Fall dafür einsetzen. 


Fracking bedroht die Trinkwasserversorgung beispielsweise in Dortmund und ist eine Gefahr für das Ökosystem der Ruhr."