18.04.17 11:57 Alter: 41 Tage

Sozialwende! Bericht zu Besuch bei Gasthaus statt Bank


Widerstand wagen - Solidarität leben!

Wir sind ein sehr reiches Land und deshalb ist es ein Skandal, dass gerade wir eine sehr hohe Ungleichheit zulassen. Nur 36 Milliardäre vereinigen auf sich ein Vermögen, welches sich ansonsten 41 Millionen Menschen in Deutschland teilen müssen. Aus der Aufstiegs- wird immer mehr eine Abstiegsgesellschaft, die Chancen des Einzelnen hängen immer weniger von Leistung und Bemühen, dafür immer mehr vom Vermögen der Eltern ab. Egal wie liberal oder konservativ man sein mag, für wie wichtig man Vermögensunterschiede als Anreiz hält, diese abstrus hohe Ungleichheit kann niemand rechtfertigen, denn sie gefährdet den sozialen Frieden und unser Wohlergehen.

  

Dossier: Wachsende Ungleichheit

Seit längerer Zeit engagiere ich mich für mehr Gerechtigkeit, diskutiere und untersuche die Hintergründe von Ungleichheit. Ich habe mit vielen Experten, aber auch ganz konkret mit Betroffenen gesprochen und meine Erfahrungen und Recherchen mit meinem Team in einem umfangreichen Dossier festgehalten. Mit diesem Dossier möchte ich Fakten aufführen, Anstöße geben und mithelfen, das Thema der sozialen Ungleichheit in Deutschland endlich ins Zentrum der politischen Auseinandersetzung zu befördern. Einen Schwerpunkt lege ich besonders auf die Vorschläge und Maßnahmen, die wieder zu mehr Gerechtigkeit und besseren Aufstiegschancen führen.  

 

Es geht mir dabei aber nicht nur darum, endlich die notwendige Debatte über mehr soziale Gerechtigkeit zu führen. Es geht am Ende darum, sich endlich auch mit denen anzulegen, die Ungleichheit verstärken und die nicht gewillt sind zuzulassen, dass wir alle vom Wohlstand und vom Wachstum profitieren.

 

Sozialtour

Die Gespräche mit Experten gehen weiter. Zusätzlich möchte ich aber bei einer "Sozialtour" noch direkter einen lebensnahen Einblick in bestehende soziale Probleme bekommen. Ich spreche mit Betroffenen und den vielen engagierten Menschen, die sich beruflich und ehrenamtlich darum bemühen, die sozialen Verwerfungen zu lindern.

 

Was sind ihre Erfahrungen? Wo brauchen sie Hilfe? Von meinen Besuchen werde ich immer wieder Erfahrungen schildern.

 

Hier ist meiner erster Bericht vom Besuch von Gasthaus-statt-Bank: