19.01.17 16:38 Alter: 124 Tage

Bürger geben Marco Bülow Denkanstöße mit

Der Bundesgeschäftsführer des Paritätischen, Ulrich Schneider, ist der Einladung des Bundestagsabgeordneten Marco Bülow und der SPD-Landtagskandidatin Anja Butschkau nach Dortmund gefolgt. Auch Bürgerinnen und Bürger diskutierten verschiedene Lösungsansätze und Maßnahmen. Nun fließen diese in die praktische Arbeit ein.


Das Thema der Veranstaltung war die wachsende Ungleichheit in der deutschen Gesellschaft. Zu Beginn konnten die Gäste eine Bewertung zum Stand der Gerechtigkeit in Deutschland vornehmen. Der These „In Deutschland geht es gerecht zu“ stimmte niemand voll zu. Sieben Personen stimmten ihr zum Teil zu und 17 Personen gar nicht. Das Votum ist klar: die soziale Ungleichheit wird in Deutschland als großes Problem wahrgenommen.

 

Auch mögliche Lösungsvorschläge, um die Ungerechtigkeit zu verringern, wurden von den Gästen und Zuhörern auf Plakate geschrieben. So nahm Marco Bülow folgende Vorschläge und Kommentare als Denkanstöße und Arbeitsaufträge mit nach Berlin:

 

• (Wieder)Einführung einer Vermögenssteuer

• Einführung einer Millionärssteuer

• Bildungsgerechtigkeit fehlt deutlich

• Mehr Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche

• Kosten- und barrierefreie Bildung

• echte Ganztagsbetreuung

• Bedarfsgerechte Kinderbetreuung

• Umverteilung der vorhandenen Ressourcen

• Viel mehr Mittel für den Bildungsbereich

• Bezahlbaren (qualitativen) Wohnraum für alle sicherstellen

 

Dieses Meinungsbild fließt in die praktische Arbeit ein. Ganz konkret heißt das: Ab Februar 2017 sind zahlreiche Besuche in sozialen Einrichtungen und Institutionen in Dortmund geplant. Ziel ist, die genauen Bedarfe und Stellschrauben zu erfahren, mit denen Ungleichheit wirksam bekämpft werden kann. Um Probleme zu bearbeiten, ist es wichtig, sich vor Ort mit Betroffenen auszutauschen. In den kommenden Monaten wird dieser Austausch daher der Schwerpunkt der Arbeit sein.