Bülow bleibt bei S-Bahnhöfen am Ball

Seit Jahren führt Marco Bülow eine Zustandsliste über die S-Bahnhöfe in seinem Wahlkreis und fährt regelmäßig die Bahnhöfe ab, um sich selbst über den Zustand vor Ort zu erkundigen. Eine Mängelliste wird dann ständig aktualisiert und an die Vertreter der Bahn weitergeleitet oder direkt mit ihnen besprochen. Dazu erklärt der Dortmunder Bundestagsabgeordnete Marco Bülow:

"Die Situation an den Dortmunder S-Bahnstationen ist ein Dauerbrenner. Regelmäßig beschweren sich die Bürger*innen über die Zustände. Zu meinen regelmäßigen S-Bahn-Touren lade ich kommunale Mandatsträger hinzu, damit wir uns gemeinsam ein Bild vor Ort machen können. Auch wenn Ergebnisse dieser ständigen Bemühungen erkennbar sind, werde ich weiter dran bleiben.

  

An den meisten Stationen gibt es ein ähnliches Bild: Graffiti-Schmierereien und ein unterschiedliches Maß an Vermüllung. Hiergegen muss man natürlich konsequent vorgehen. Allerdings möchte ich anmerken, dass es auch sehr schwer ist, dem stetig etwas entgegenzusetzen und dass die Priorität vor allem bei der Sicherheit, Funktionalität und einem Zugang für alle liegen sollte.

Im Vergleich zu vorherigen S-Bahn-Touren hat sich dieses Jahr einiges zum Positiven entwickelt. Die Verbesserungen an den Stationen sind deutlich zu erkennen, auch wenn punktuell noch Verbesserungsbedarf vorhanden ist. Die DB hat für dieses Thema ein offenes Ohr. Wir werden im Gespräch bleiben. Die wichtigsten Punkte wurden benannt und ich werde meine Tour nochmal wiederholen. Weitere Reaktionen und Anmerkungen aus der Bevölkerung wären sehr begrüßenswert. Vor allem für eine Verlagerung des S-Bahnhofs Barop zum Knotenpunkt Barop Parkhaus werde ich mich einsetzen und die Gespräche suchen."

                                                                                               

   

Weitere Informationen:

Hier das wichtigste zu den einzelnen Stationen im Wahlkreis:

  • Nette-Oestrich: Die Rampe ist zwar nach EU-Norm nicht barrierefrei, jedoch wird das kurzfristig nicht geändert.
  • Kley: Hier finden die Fahrgäste einen funktionierenden Aufzug, Kameras sowie eine digitale Fahrgastinfo vor und Graffitis werden schnell entfernt. Mittelfristig sollen hier transparente Wartemodule installiert werden.
  • Lütgendortmund: Der Taubenkot der Station ist ein Problem, ansonsten ist der Bahnhof in einem guten Zustand.
  • Marten-Süd: Der Bahnhof verfügt zwar über einen barrierefreien Zugang, jedoch ist dieser weit von der Bushaltestelle entfernt. Einen weiteren barrierefreien Zugang wird es jedoch erstmal nicht geben.
  • Huckarde: Hier wird mehr Beleuchtung für das Sicherheitsgefühl gefordert.
  • Station West: Es werden fehlende Aufzüge bemängelt und auch um eine Beleuchtung des Fußgängertunnels am Tage gebeten.
  • Dorstfeld: Derzeit werden der Boden und die Wände der Station erneuert.
  • Dorstfeld-Süd: Der Bahnhof ist nur teilweise barrierefrei, eine Rolltreppe ist vorhanden, für einen Aufzug fehlt jedoch im Moment das Geld.
  • Mengede: Der Bahnsteig wird neu gestaltet, da es hier einem RRX-Bahnsteig     geben wird.
  • Barop: Hier besteht der größte Handlungsbedarf. Eine Verlagerung des Bahnhofs an den Knotenpunkt Barop Parkhaus ist gewünscht, auch vor dem Hintergrund, dass der jetzige Standort nicht behindertengerecht ist und auch nicht als solcher umgestaltet werden kann.