Bundesregierung fährt überwiegend Drecksschleudern

Meine schriftliche Frage an die Bundesregierung: ausgerechnet von der Leyen größte Klimasünderin

Auch die Bundesregierung redet wieder viel vom Klimaschutz. Ergebnisse gibt es allerdings nicht wirklich. Nun könnten die Minister*innen bei ihrem eigenen Verhalten wenigstens vorbildlich ein Zeichen setzen – wo sie doch einfordern, dass jede*r auch selbst Verantwortung zeigen sollte. Deswegen habe ich die Bundesregierung gefragt, welche Dienstwagen die Minister*innen nutzen und welchen CO2-Ausstoß diese Modelle haben. Die Antwort ist erschreckend:

11 Ministerien nutzen immer noch Autos, die das europäische CO2-Durchschnittsziel von 130g CO2/km übersteigen. Darunter z.B. das BMF mit einem Ausstoß von 299 g/km oder das BMVg mit 314 g/km! Das zeugt von purer Ignoranz und von mangelndem Veränderungswillen – es gibt schließlich sehr lange schon Modelle, die deutlich weniger CO2 ausstoßen. Ich fordere, dass die Minister*innen bis Ende 2019 auf deutlich umweltschonendere PKW umsteigen!

Ab 2020 beträgt das europäische CO2-Durchschnittsziel 95g CO2/km. Es ist absurd, dass die Bundesregierung mit Autos unterwegs ist, die die dreifache Menge ausstoßen! Die Regierung  beschwichtigt oder maßregelt sogar die FridaysForFuture-Bewegung und die jungen Menschen, die von uns endlich wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel einfordern – setzt aber selbst einfache kostensparende Maßnahmen nicht um. Was für ein Vorbild gibt die Politik da ab?

Im Haushaltsaufstellungserlass des Bundesfinanzministers ist eine Selbstverpflichtung zum Einsatz ressourcensparender Modelle längst niedergeschrieben – aber was hilft das, wenn sich nur 4 Ministerien daran halten? Erschreckend, dass die Liste der Klimasünder*innen ausgerechnet die Verteidigungsministerin von der Leyen anführt, die doch gerade in Europa eine führende Rolle einnehmen will und ein besonderes Vorbild sein sollte.

Hier die ausführliche Antwort der Bundesregierung mitsamt allen Daten: