Großer Andrang beim Parlamentarischen Abend EUROSOLAR

Am 29.03.2012 lud EUROSOLAR e.V. und die EUROSOLAR -Parlamentariergruppe zu einem Parlamentarischen Abend nach Berlin ein. Vor 150 Gästen diskutierten Politiker, Wissenschaftler und Solarförderer intensiv über die Zukunft der erneuerbaren Energien.

Marco Bülow, Sprecher der EUROSOLAR -Parlamentariergruppe, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste im Deutschen Bundestag. Mahnend wies er darauf hin, dass die Energiewende aufgrund der Energiepolitik der Bundesregierung blockiert werde. „Was wir brauchen, ist eine Energiewende, die effizient, stark dezentral und demokratisch ist“, so Bülow weiter.

Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR e.V., betonte in seinem Eingangsstatement die besondere Vorbildrolle Deutschlands in der Welt. „Deutschland ist das beste Beispiel für eine Industrienation, die offen und demokratisch ist und den Weg hin zur Energiewende erfolgreich eingeschlagen hat.“

Prof. Dr. Uwe Leprich, wissenschaftlicher Leiter des Institut für ZukunftEnergieSysteme (IZES gGmbH) berichtete umfassend über dieses Thema. Er referierte über die Herausforderungen und offenen Fragen, die mit der Energiewende einhergehen.

Die anschließende Podiumsdiskussion, wurde von Marco Bülow (MdB SPD) und Eva Bulling-Schröter (MdB Die LINKE und Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) moderiert. An der Diskussion nahmen Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes für Erneuerbare Energien e.V., Johannes van Bergen, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch-Hall GmbH, sowie Prof. Dr. Uwe Leprich und Oliver Krischer, MdB Bündnis 90/Die Grünen und Vorstand von EUROSOLAR Deutschland, teil. In der Runde wurde ausführlich über die vorgesehenen Gesetzesbeschlüsse und aktuelle Fragen der Energiewende diskutiert.

Das Schlusswort ergriff Irm Scheer- Pontenagel, die Geschäftsführerin von EUROSOLAR. Sie bedankte sich vor allem bei der Parlamentariergruppe- EUROSOLAR, dass sie das Werk des im Oktober 2010 verstorbenen Gründers von Eurosolar, Hermann Scheer, in seinem Sinne weiterführen dürfe.

Bei den Wortbeiträgen wurde klar, dass es nicht reicht, aus der Atomkraft auszusteigen. Man muss die Energiewende konsequent umzusetzen. Dazu brauchen wir einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Solarenergie ist dabei ein wichtiger Baustein.