Großes Interesse für „aufstehen“ in Dortmund

Foto: Facebook / Do Roma Rio

Das erste, große Treffen von aufstehen in Dortmund war ein voller Erfolg. Etwa 170 Unterstützer*innen haben sich im BierCafé West getroffen, um für eine soziale Politik aufzustehen. Dabei waren Jung wie Alt, Unterstützer*innen aus Parteien, aber hauptsächlich Menschen ohne Parteibindung.

Gemeinsam mit Susi Neumann und Lisa de Zanet hat Marco Bülow dabei die Ziele von aufstehen vorgestellt.

„Wir wollen den Parteien und der Öffentlichkeit Feuer unter dem Hintern machen. Rechte haben inzwischen eine Themenhoheit – soziale Gerechtigkeit, ökologische und andere Themen spielen keine Rolle mehr, obwohl sie alle interessieren. Aber in Talkshows, in den Medien und im Bundestag kommen diese kaum zur Sprache. Das müssen wir ändern.“ So Marco Bülow.

Auf die Frage was aufstehen bedeutet, antwortete Lisa de Zanet “Aufstehen beginnt in Dortmund mit dem, was uns wichtig ist. Geht weiter über die Länder- und Bundesebene, bis wir alle in Berlin stehen und man uns zuhört!“

Neben dem Thema soziale Gerechtigkeit wurde die deutschen Waffenexporte diskutiert und scharf kritisiert. Es wurde beschlossen, dass sich aufstehen Dortmund am bundesweiten Aktionstag „Würde statt Waffen“ am 17.11. beteiligt.

Um weitere Aktionen zu planen und eine nachhaltige Bewegung zu gestalten, hat sich ein Organisationsteam aus über 40 Interessierten der mehr als 700 angemeldeten Unterstützer*innen in Dortmund gebildet, welches u.a. auch als Ansprechpartner für die vier bereits gegründeten Stadtteilgruppen zur Verfügung stehen wird.