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Erklärung von Sozialdemokrat*innen zu #aufstehen

Es ist nicht mehr fünf vor zwölf. Es ist zwölf Uhr. Die Politik des “Weiter so” führt zu einer Spirale aus Ungleichheit, Aufrüstungen, ökologischem Kollaps und dem Aufstieg rechter Kräfte in ganz Europa. Die politische Linke, die all dies hätte verhindern sollen, ist zersplittert und gespalten. Was immer die Unterschiede zwischen uns im linken Spektrum sind, wir müssen uns jetzt darüber hinwegsetzen, um uns für eine gerechtere, nachhaltigere Gesellschaft zu engagieren, bevor es komplett zu spät ist.

Wir müssen unsere Kräfte bündeln, wir müssen auf- und zusammenstehen, uns gemeinsam für eine progressive Politik einsetzen. Daher unterstützen wir die Grundidee der Sammlungsbewegung #aufstehen. Wir sind überzeugt, dass es eine linke Bewegung braucht, die soziale Gerechtigkeit universell und global begründet und endlich wieder die Themen auf die Agenda setzt, die in einem Klima von Hass und Hetze in den vergangenen Jahren sträflich vernachlässigt wurden: Sozialpolitik, Bildung, Pflege, Klimaschutz oder bezahlbares Wohnen. Zu dieser Linken gehört in unseren Augen auch eine Migrationspolitik, bei der Ursachenbekämpfung vor Ort, faire Handelsbeziehungen, sichere Aufnahme und Integration zusammengehören. Weiterlesen

Gleichstellung? Viele Ministerien versagen!

Zum Thema Gleichstellung in Führungspositionen in Bundesministerien und -kanzleramt hat der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow schriftliche Fragen an die Bundesregierung gestellt. Zu den Ergebnissen erklärt er:

Meine Anfrage hat deutlich gezeigt, dass viele Ministerien bei der Gleichstellung ein schlechtes Bild abgeben und als Vorbild versagen. Am schlimmsten sieht es im Verteidigungsministerium aus. Dort gibt es die niedrigsten Werten: nur 10% der Abteilungsleiter*innen und 15% der Referatsleiter*innen sind weiblich.

Ich fordere die Bundesregierung auf, die Aufgabe der Gleichstellung auch in den eigenen vier Wänden ernst zu nehmen und sich für eine fortschrittliche Gleichstellungpolitik in den Bundesministerien einzusetzen, um für die gesamte Republik als Vorbild zu dienen.

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Platz 1 in NRW bei Schulnoten von abgeordnetenwatch.de

Das Internetportal  hat Noten vergeben.

Ich freue mich über Platz 1 in NRW. Auf abgeordnetenwatch.de können zu regionalen, nationalen, internationalen Themen, zu Transparenz, Wirtschaft und vielen weiteren Themen Fragen gestellt werden. In der Benotung ging es darum, wie die Abgeordneten antworten und wie wichtig Sie diese Fragen empfinden. Das hat sich abgeordnetenwatch.de angesehen und die Antwortquoten in Schulnoten umgerechnet.  Weiterlesen

JEFTA und Wasserprivatisierung verhindern!

In der nächsten Woche wird von den Regierungschefs der EU-Länder das Freihandelsabkommen JEFTA zwischen der EU und Japan ratifiziert. Der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow erklärt dazu:

Wir dürfen unsere Wasserversorgung nicht privaten Investoren überlassen. Das könnte jetzt mit der Ratifizierung von JEFTA passieren.

Wasser ist ein öffentliches Gut, keine Handelsware.  Wenn JEFTA durchkommt, steuern wir auf eine lose-lose-Situation für Verbraucher*innen und Staat zu. In Berlin und Lissabon, die ihr Wasser privatisierten, kam es zu Preissteigerungen von 35% bzw. 400% bei gleichzeitigem Qualitätsverlust, so dass die Städte gezwungen waren, die Anlagen teuer zurückzukaufen. Berlin u.a. für 1,2 Milliarden Euro!

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SPD-Erneuerung: es hilft nur noch Druck von außen

Vor drei Wochen legte die SPD eine Fehleranalyse mit der Überschrift „Aus Fehlern lernen – Analyse der Bundestagswahl 2017“ vor. Einen Tag später erklärte ich auf einer Pressekonferenz der Progressiven Sozialen Plattform, dass die Erneuerung der SPD seit der Wahl nicht stattgefunden hat und nun nur noch Druck von außen helfen kann. Hierzu ein kurzer Ausschnitt:

100 Tage GroKo

Zu den ersten 100 Tagen Große Koalition erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow:

Als Hauptgrund für eine erneute Große Koalition wurde die Stabilität genannt, die Deutschland bräuchte. Zudem wollte man eine schnelle Antwort auf Macron und führte die notwendige Rettung Europas an. SPD und Union versicherten zu Beginn, es werde kein weiter so geben. Was sich jetzt tatsächlich zur letzten GroKo geändert hat, ist der komplette Verlust von Stabilität. CDU und CSU zerlegen sich, bringen die Regierung in Schwierigkeiten. Impulse für Europa? Fehlanzeige. Der Wahlkampf in Bayern ist wichtiger als die Stabilität und das Wohl des Landes. Das Vertrauen der Bevölkerung sinkt, groß ist diese Koalition längst nicht mehr.

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Reform der Parteienfinanzierung jetzt!

Heute wurde im Plenum des Deutschen Bundestages in zweiter und dritter Lesung ein Gesetzesentwurf zur Erhöhung der staatlichen Zuschüsse an Parteien beraten und abgestimmt. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow:

Mit der heutigen Änderung des Parteiengesetzes haben wir eine Chance verpasst, die Parteienfinanzierung umfassend zu reformieren und für mehr Transparenz zu sorgen. Wenn wir schon die staatlichen Mittel erhöhen, hätten wir auf der anderen Seite die Möglichkeiten für Großspenden begrenzen müssen.

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Chance für Reform der Parteienfinanzierung nutzen!

Heute wurde im Plenum des Deutschen Bundestages in erster Lesung ein Gesetzesentwurf zur Erhöhung der staatlichen Zuschüsse an Parteien beraten. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow:

Der Gesetzentwurf zur Änderung des Parteiengesetzes wäre eine Riesen-Chance zu einer umfassenden Reform der Parteienfinanzierung. Wenn wir schon eine Erhöhung der staatlichen Mittel für Parteien beschließen, müssen wir auch die Möglichkeiten für Parteispenden begrenzen und das Parteiensponsoring endlich transparent machen. Warum wird diese Reform nicht genutzt, endlich eine überfällige Reform der Parteienfinanzierung anzugehen? Hier könnte die Regierung endlich mal punkten.

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Kiziltepe und Bülow zur Plattform und zu Sammelbewegungen

Die beiden SPD Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe und Marco Bülow erklären:

Wir sind offen gegenüber Sammelbewegungen und Plattformen, die versuchen den Stillstand im Mitte-Links Spektrum zu durchbrechen. Wir haben zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Gruppen und Zusammenschlüssen, sind aber nicht deren Unterstützer*innen.

Wir wollen aber hier noch einmal deutlich erklären, dass für uns im Mittelpunkt die Progressive Soziale Plattform (#PlattformPRO) mit ihren sozialdemokratischen Grundsätzen steht.

Keine Lobbyjobs für Bundesbeamte

Laut Medienberichten hat das Auswärtige Amt einen Bundesbeamten seit vier Jahren beurlaubt, damit er als Lobbyist für den Autokonzern VW arbeiten kann. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow:

„Es ist ein unglaublicher Vorgang, dass ein Bundesbeamter aus dem Auswärtigen Amt für VW lobbyiert. Insbesondere angesichts des Diesel-Skandals, bei dem viele Tausend Verbraucher*innen das Nachsehen haben, bekommt diese ganze Geschichte ein besonderes Geschmäckle.

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