Marco Bülow unterstützt Campact-Aktion „Keine Chemie ins Grundwasser – Fracking stoppen“

Fracking steht für „Hydraulic Fracturing“. Mit Fracking können Gasvorkommen gefördert werden, die bislang nicht zugänglich waren – mithilfe giftiger Chemikalien und verbunden mit großen Umweltrisiken.

Zur Zeit kann in Deutschland ohne Beschränkungen "gefrackt" werden, da die sonst für Eingriffe in die Natur obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nicht durchgeführt werden muss. Bislang drückt sich die Bundesregierung vor dem Thema. Das könnte sich jetzt ändern! Am Freitag kommender Woche stimmt der Bundesrat über einen Antrag Nordrhein-Westfalens ab: Der Bundesrat soll Wirtschaftsminister Rösler offiziell auffordern, endlich tätig zu werden – und die aufwändige Umweltverträglichkeitsprüfung verbindlich für jede Fracking-Bohrung vorzuschreiben. Ein eindeutiges Votum des Bundesrates wäre ein deutliches Signal, das Rösler nicht ignorieren kann.

Für eine Mehrheit im Bundesrat fehlen bisher fünf Stimmen – und die könnten aus Niedersachsen kommen. Der niedersächsische Ministerpräsident McAllister (CDU) muss im Bundesrat für den Vorschlag stimmen – und sich außerdem in Niedersachsen für ein Fracking-Moratorium einsetzen.

Marco Bülow hat sich am Apell von Campact an Ministerpräsident McAllister beteiligt und diesen damit aufgefordert, sich der Erklärung Nordrhein Westfalens und Schleswig Holsteins anzuschließen und mit einem Moratorium alle Bohrungen zu stoppen.

Nähere Informationen zur Kampagne sind hier zu finden: https://www.campact.de/fracking/