Martin Schulz in Dortmund: Mehr Investitionen!

Auf unsere Einladung hin, kam der SPD-Kanzlerkandidat und SPD-Bundesvorsitzender Martin Schulz nach Dortmund. Zusammen mit meiner Kollegin Sabine Poschmann haben wir eine Kita in der Nordstadt besucht, die in direkter Nachbarschaft zu meiner ehemaligen Schule steht.  Spontan hat sich Martin Schulz dann noch Zeit genommen, über den Markt in der Innenstadt mit uns zu laufen und mit den Menschen zu sprechen. Erneut bestätigt sich mein Bild, dass Martin Schulz bodenständig und authentisch ist. Er will die Dinge anpacken und nicht verwalten.

Ich selbst bin immer wieder beeindruckt von der Arbeit die im Kindergarten geleistet wird. Die AWO-Kindertagesstätte an der Burgholzstraße tut dies im besonderen Maße. Es zeigt sich aber immer wieder auch, dass es weiterhin einen deutlichen Investitionsbedarf und Handlungsbedarf gerade bei solchen Einrichtungen, aber auch Schulen und anderen sozialen Einrichtungen gibt. Dies habe ich ja auch bei meiner Sozialtour in Dortmund immer wieder beschrieben.

 

Martin Schulz hat dazu klare Aussagen getroffen: Das Kooperationsverbot zwischen Land und Bund muss fallen und ein Teil der Milliarden Überschüsse des Bundes, müssen in den Bildungs- und Sozialrbeit gesteckt werden und nicht wie die Union es will in den Rüstungshaushalt. Besonders berücksichtigt müssen dabei Kitas und Schulen mit besonderen sozialen Problemlagen. Ich habe dazu ergänzt, wir brauchen endlich eine Beteiligung des Bundes an der Schulsozialarbeit und ergänzend dazu auch die Einführung von Sozialarbeitern in Kindertagesstätten.

Martin Schulz hat auch deutlich gemacht, dass wir einen sozialen Arbeitsmarkt benötigen, damit auch gerade in Dortmund die verkrustete Langzeitarbeitslosigkeit aufgebrochen werden kann.