Regelungen zu Leiharbeit und Werkverträgen müssen verbessert werden

Es wurde Zeit, dass der Gesetzentwurf zur Regelung der Leiharbeit und der Werkverträge nun endlich vorgelegt wird. Obwohl dieser Entwurf in die richtige Richtung geht, gibt es dort noch erheblichen Handlungsbedarf.

So fehlt zum Beispiel eine klar definierte Grenze zwischen Werkverträgen und Soloselbständigen. Hier muss eine eindeutige Definition von Werkverträgen ins Gesetz geschrieben werden.  Wir brauchen dazu eine Beweislastumkehrung, um den Missbrauch in diesem Bereich einzudämmen.

Zudem soll erst nach neun Monaten demnächst Leiharbeiter genauso bezahlt werden wie die Stammbelegschaft und dies, obwohl einige bereits schon nach drei Monaten wieder ausscheiden. Gut wäre es, wenn die gleiche Bezahlung schon nach sechs Monaten erfolgen würde, wie dies in einigen Tarifverträgen gehandhabt wird.

Ich werde mich mit Vertretern der Dortmunder Gewerkschaften am nächsten Dienstag treffen und mit ihnen die Regelungen zur Leiharbeit und zu Werkverträgen diskutieren.