Wachsende soziale Ungleichheit schadet Deutschland!

Anlässlich des neuen Sozialberichts der OECD (“In It Together: Why Less Inequality Benefits“) erklärt der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow:

"Die OECD warnt in ihrem aktuellen Sozialbericht vor wachsender sozialer Ungleichheit, da diese sowohl negative gesellschaftliche Auswirkungen hat als auch dem Wirtschaftswachstum schadet. Die Politik muss dieses Problem endlich ernst nehmen und ihm mit einer Vielzahl von Maßnahmen begegnen. Es ist Aufgabe der SPD hier weiter Druck auszuüben. Der Mindestlohn war nur ein erster erfolgreicher Schritt.

Vermögen sind in Deutschland stärker konzentriert als in vielen anderen Ländern. 60 Prozent des Gesamtvermögens ist mittlerweile in den Händen der reichsten 10 Prozent. Wenn die Reichen immer reicher werden, müssen sie auch einen größeren Anteil an finanziellen Abgaben schultern, z. B. indem ihre Erbschaften stärker besteuert werden.

Wir müssen endlich begreifen, dass ein "Weiter so" uns allen schadet. Deutschland wird sich auf Dauer im Vergleich zu anderen Ländern negativ entwickeln, wenn wir es zulassen, dass Ungleichheit weiter steigt. Das aktuelle Wirtschaftswachstum darf uns nicht blenden. In Städten wie Dortmund wird sichtbar, dass bundesweites Wachstum noch lange nicht alle Probleme löst.

Um nochmal stärker für das Problem zu sensibilisieren, habe ich in meiner Reihe Tacheles den Text "Wachstum gehört allein den Vermögenden" veröffentlicht: http://blog.marco-buelow.de/2015/05/26/wachstum-gehort-allein-den-vermogenden/"